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Impetanz

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Joschi
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Betreff: Impetanz (323) 06.02.2017, 15:09:17
Als Antwort auf: Re: Verst√§rkerei, geschrieben von The Doctor am 06.02.2017, 14:37:59
Ahoi,

ich lasse den Doktor gerne durch.

"Wenn ich also wie im Eingangspost lese, daß ein Verstärker XY pauschal bei 20 kHz -3 dB Pegelabfall hat, dann liegt das nur daran, daß die Lastimpedanz nicht stimmt (Beispiel: Filter auf 6 Ohm gerechnet, aber Lautsprecher mit 4 Ohm angeschlossen)."
Völig einverstanden und technisch zwingend einleuchtend.

"Dies dem Verstärker anzulasten, wäre unfair."
Eindeutiger Widerspruch. Es gibt keine wirklich geraden Impedanzverläufe mit 4, 6 oder 8 Ohm. Meist mag es klappen, wenn Hochtonzweige "normal" laufen, mithin zu hohen Frequenzen höherimpedant werden.
Es gibt aber auch Lautsprecher, die gerade bleiben oder impedanzmäßig fallen, auch vielleicht solche mit anderen Systemen als Kalotten.
Die sind dann eher hochpreisig, umso blöder, wenn ein höherpreisiger Verstärker sie dann nicht mehr bedienen kann und das ganze bei 13 kHz zu fallen beginnt. Vielleicht ist es verschmerzbar, da die solventere Altersklasse das nicht mehr unbedingt wahrnimmt.
Keine Ahnung, wo die maximale Schaltfrequenz liegt. Wenn es sich nicht machen lässt, dass Filter bei 4 Ohm noch niederohmig bleiben, bliebe, die Frequenz zu erhöhen.

Dass es dann nur begrenzten Sinn macht, DSD reinzustecken oder auch auf 192 kHz Samplefrequenz oder höher zu pochen, ist klar.

Oder man macht es analog. CD-Spieler gehen dann i.d.R. gerade bis 21 kHz. Schallplatte lasse ich außen vor, ist zu relativ mit der Anpassung.

Wer wei√ü, dass Studiomikrofone (und gerade dort die alten, gesuchten) ebenfalls bei 13 bis 15 kHz leiser zu werden beginnen (ganz grob, abh√§ngig von Charakteristik, Dimensionen, Technik), w√ľrde weiteren Verlust vermeiden wollen.

Ein Verst√§rker sollte als zus√§tzliche Limitierung nicht auch noch dazu kommen. Das w√ľrde ich ihm anlasten.

Viele Gr√ľ√üe
Joschi

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