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Nachtrag zum nachtr√§glichen Gl√ľckwunsch

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Joschi
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Betreff: Nachtrag zum nachtr√§glichen Gl√ľckwunsch (38) 30.05.2020, 08:53:10
Als Antwort auf: Re: Ich habe mal einen Hörtest gemacht......, geschrieben von Joschi am 30.05.2020, 08:14:04
Nebenbei ist es sehr schwierig, in diesen kurzwelligen Bereichen objektiv zu messen, da die Ohren zu unterschiedlich sind, der Kopfhörer 2mm anders sitzt oder irgendein Abstand anders ist- zu schnell kommt es zu Auslöschungen.
Vielleicht mag es dich beruhigen, dass du die 16382 Hz gehört hättest, die 16000 Hz aber nicht gehört hast, weil deine Ohrmuschel mit diesem Kopfhörer in dieser Position eine Interferenz erzeugt haben.
Der Informationsgehalt in diesen Frequenzregionen ist zwar da, aber nicht unbedingt ultrarelevant. Hierzu kann man die Obertonspektren nat√ľrlicher Instrumente heranziehen.

Von daher bin ich seit je skeptisch gegen√ľber hohen Samplefrequenzen √ľber 48 kHz, denn kein √ľbliches Mikrofon nimmt Ger√§usche √ľber 20 kHz nennenswert auf, wenige Hocht√∂ner k√∂nnen sie wiedergeben, kein menschliches Ohr kann sie umsetzen. Noch dazu gibt es sehr viele Digitalverst√§rker, deren Ausgangsfilter bei 14 kHz einzugreifen beginnen und bei denen digitale Filter bei Digitaleing√§ngen (DSD!) ebenfalls ein Tiefpass um 20 kHz haben. Der ganze ("zeitlich") hochaufl√∂sende Kram ist in meinen Augen (Ohren) Humbug.
Dennoch w√ľrde ich mich √§rgern, w√ľrde ich vierstellige Betr√§ge ausgeben f√ľr ein "High-End"- Ger√§t, das sich so verh√§lt. Nicht wegen mir, sondern wegen meiner Kinder, die so etwas noch h√∂ren k√∂nnten (sie verm√∂gen es aber vermutlich nicht einzuordnen)- Prinzipfrage.
Nahezu jeder Brot-und-Butter-Gegentaktverstärker aus den 80ern/90ern ist einigen zeitgenössischen Verstärkern uneinholbar voraus, was Bandbreite angeht.
Über Bittiefe können wir immer reden.

Ich schweife ab. Immer noch Gl√ľckwunsch.
Joschi

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