Breitbänder

******** -------------- Sammelantwort.. ------------- **************

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Betreff: ******** -------------- Sammelantwort.. ------------- ************** (812) 24.02.2005, 01:28:43
Als Antwort auf: Re: Blei - SchwabbelgehÀuse - Entkoppelung..., geschrieben von stefanJ am 23.02.2005, 14:09:56
Puh, ein langer Arbeitstag, ebenso jetzt eine laaaaaaaange, spÀte Sammelantwort..

--> @ alle, die was geantwortet haben:

Mein Posting war irgendwie nicht sehr ausfĂŒhrlich, und obendrein verwirrend, mißverstĂ€ndlich..

NatĂŒrlich möchte ich das Chassis nicht direkt auf eine dĂŒnne Schallwand schrauben, und nur rĂŒckseitig am Magneten mit Masse zusĂ€tzlich versehen.. das wĂ€re ja völliger Quatsch -- die skizze war mißverstĂ€ndlich, bzw. nicht zuendeskizziert und trotzdem mitgeschickt.. Im Nachsatz fĂŒgte ich (aus Zeitnot, denn ich musste weg..) nur noch kurz, also "mal eben" an:

"und natĂŒrlich wird der Lautsprecher dann vom "Bleiklops" mechanisch gehalten, das ist nur eine schnelle Ideenskizze.."


Das kann man eigentlich auch gar nicht verstehen, so wie ich das dargestellt habe.. sorry vielmals..

--> Es soll das Chassis am Magnet befestigt, gehalten, aufgehĂ€ngt werden, und diese Halterung besitzt direkt am Lautsprecher, am Magneten also, eine sehr große Masse. Die Schallwand (das kann eine offene Schallwand sein oder irgend ein Schwabbel-GehĂ€use) wird an den Korb des Lautsprechers vielleicht mit einer Filzplatte zur Entkoppelung (1 cm starker "KĂŒstenfilz") angeschlossen, das Eigengewicht dieser Schallwand oder des schwabbel-GehĂ€uses wird durch eine andere Konstruktion gehalten (entweder steht es auf dem Boden, oder es wird irgendwie anders an die "massive" Konstruktion angeschlossen.. so wie Slomo das in einer anderen Skizze aufgezeigt hat..

Der Lautsprecher wird also an seiner schwersten, massivsten Stelle "eingespannt" und dort gehalten, der Korb darf und soll sogar schwingen. Diese Schwingungen des Korbes sollen sich aber nicht auf die Schallwand / das GehĂ€use ĂŒbertragen, sondern von dieser /diesem entkoppelt sein, bzw. diese Entkoppelung möchte ich durch Materialwahl steuern können. Das GehĂ€use wiederum darf schwingen, aber diese Anregung soll nicht durch die Befestigung des Chassis geschehen, sondern vom rĂŒckwĂ€rtig abgestrahlten Schallanteil.

Der Impuls, der auf die Schwingspule wirkt soll die Membran möglichst effektiv nach vorn schnellen lassen, dieser Kraft soll die große Masse der Halterung/AufhĂ€ngung gegenĂŒberstehen, als große Reaktionsmasse. Der LS-Korb soll aber nicht durch die Masse der Schallwand oder des GehĂ€uses irgendwie 'bedĂ€mpft' werden, also entkoppelt sein.

.. versteht ihr mich denn jetzt? -- ich werde ein Arbeitsmodell bauen, es fotografieren und auch mono damit hören.. (oder gleich zwei bauen, mal sehen.. das Material habe ich alles, ist nur immer so viel Arbeit.. -- Ausdenken ist immer schneller als bauen, aber das kennt ihr ja..)

Sobald ich was habe, bekommt ihr es zu sehen.

~~~~~~~~~

@ EGWGT
Ja Carsten,

das was Du da vorhast kommt mir kontraproduktiv vor, SchwabbelgehĂ€use sollen schwabbeln, was wir beeinflussen mĂŒssen ist das wie.


Meine Skizze war blöd, und nicht zuendeskizziert.. das muss man falsch auffassen.. Meine Komstruktion soll ja als Bastel-Arbeitsmodell gerade das ermöglichen, das "schwabbeln" der GehÀuse und des Blechkorbes kontrolliert beeinflussen zu können.. -- auch das mit der Lage, die du angesprochen hast, soll variabel sein, soll ein "spielen", ein "Try and Error" ermöglichen, ohne quadratmeterweise Holz zersÀgen und zu verleimen.. Wenn du Fotos siehst, wirst du wissen, was ich meine.

@ PeterG..
Ja, solche Antworten hatte ich mit meiner Frage zu erhalten erhofft.. ob Blei am Magneten das Magnetfeld eines speakers, und somit seine Eigenschaften, stört oder nicht.. -- ich möchte auch gar keine 20 KV AC an die 5-Ohm Spule meines TFK ELA L8 anlegen.. ich vermute, das hÀtte er nicht gern. <

@ Niels..

.. will ich ja gar nicht, die armen LautsprechergehÀuse ausbleien.. Das mit der verklebung von Blei auf 3 mm Pappel war ja nur so eine Idee, --> gezielt einen vielleicht freien, zu autonomen GehÀuserand mit einem kl. Streifen Dachdeckerblei zu "beruhigen", wenn er dann doch zu sehr schwabbelt..


@ stefanJ..


Andere Idee: Verstrebungen am Chassis verstaerken (wurde von irgendwem kuerzlich mal fuer den FE206E vorgeschlagen). Vielleicht hilft das eher, wenn man mehr "Response" von der Membran haben will..?


Ich hoffe dass du nun, nach all den AusfĂŒhrungen weißt, was ich "meinen wollte".. Das VerstĂ€rken (oder auch bedĂ€mpfen) von Verstrebungen am Chassis kann man ja dann, wenn der Magnet "ruhig", und die Schallwand entkoppelt ist, sehr gurt experimentell und auch kontrolliert vornehmen.. --> Fimo draufkleben, oder so..

~~~~~~~~

Sorry fĂŒr mein verwirrtes, weil nebenbei immer wieder Telefonat-gestörtes, und zum Schluss Zeit-bedrĂ€ngtes und dann hastig losgeschicktes Posting..

Ich wollte ja eigentlich wirklich nur fragen, wissen.. --> "stört das Blei den Magneten", und hat es Auswirkungen auf die Feldlinien.. -- könnte es als "Schirm" fĂŒr die Feldlinien wirken ..


Danke fĂŒr Eure allesamt schlauen Antworten auf eine eher 'dusselig' gestellte Frage..


Andreas..

ach ja.. .. schönes Forum ist das hier..

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