Breitbänder

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Franz G
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Betreff: Antwort (462) 17.04.2019, 09:57:35
Als Antwort auf: ..., geschrieben von High5 am 03.04.2019, 19:14:18
Nein Thomas, ich kokettiere nicht!

Mit passiven Korrekturen und passiven Frequenzweichen kenne ich mich in der Tat nicht aus, weil ich nicht viel davon halte. Ich habe nie sowas betrieben, aber schon ab und zu ausprobiert und dann immer verworfen.

Meiner Meinung nach gehört eine Endstufe direkt mit EINEM Lautsprecher verbunden. Egal ob Röhre resp. Ausgangsübertrager oder Halbleiter.

Ich kenne mich aus in Aktivbetrieb, also mit Frequenzweichen auf der Line-Level Stufe und auch mit DSP.

Vom Verbiegen des Klanges halte ich auch nichts. Meine Verstärker haben nur einen Knopf. Nein, zwei Drucktasten um die Relais rauf- und runterklappern zu lassen um die Lautstärke zu regeln.

Was du mit dem Selbstbau-Verstärker beschreibst, bezeichne ich als aktiver 2.1 Betrieb (Auch bei einer Trennfrequenz von 600Hz, was ich zwar als ungünstig halte. Aber so wie ich dich kenne, ist bei 600Hz Ende, der -3dB Punkt wird viel tiefer liegen.). Oder eben FAST (Fullrange And Subwoofer Technology) oder WAW (Woover Assisted Wideband). Ich bin unterdessen grosser Verfechter von 2.1 Systemen. Es ist meiner Meinung nach falsch oder extrem schwierig, zwei Bassquellen in unseren kleinen Wohnungen und rechteckigen Räumen zu betreiben.

Und ich erachte es auch nicht als sinnvoll, Breitbändern eine Basswiedergabe anzukonstruieren. Das konnte ich schon vor Jahren bei meinen Coral Beta 8 feststellen. Der Mitteltonbereich erhält dann eine Modulation vom Bass und profitiert gar nicht davon!

BTW: Filterbauteile wie sie mir Jörn ausgerechnet hat liegen hier zum Probieren bereit. Und unterdessen sind auch die AMT50 eingetroffen. Ich werde gerne Berichten.

Gruss
Franz

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