Hörner

Re: Thematik Horn

AutorNachricht
P.Krips
Moderator
283 Beiträge

Avatar

Betreff: Re: Thematik Horn (1983) 02.12.2013, 09:47:26
Als Antwort auf: Re: Thematik Horn, geschrieben von moreart am 02.12.2013, 02:17:59
Hallo Horst,

Hallo ihr drei,

an den Beiträgen sehe ich zuviel Spekulation, unwichtiges wichtig, Unverständnis,
macht nichts, das ich dann noch den Finger auf dem Taschenrechner führen muss,
na ja.

1. Haben die Einwände nichts mit Spekulation zu tun, sondern mit Kenntnis der einschlägigen Technik.
2. Ist die Taschenrechnermethode seit dem letzten Jahrhunder überholt, seit es mächtige und realistische Ergebnisse erbringende Simuprogs wie Akabak, AJ-Horn und Hornresponse gibt.
Heutzutage kann und sollte man Taschenrechnerergebnisse mit solchen Programmen mal überprüfen, dann käme man leicht dahinter, was ein Horn ist und was nicht.

Hat einer von euch schon mal ein Horn konstruiert und gemessen?

Ja, Einige, auch Eigenkonstruktionen....

bitte gib doch mal eine Analyse :

"habe noch mal geschaut,

vergleich doch bitte den Speaker of the year 2012,
frequenz gang, impedanz
http://www.stereophile.com/content/voxativ-ampeggio-loudspeaker-measurements


Da kann man deutlich sehen, speziell aus dem Impedanzverlauf, daß es sich dabei um ein zu kleines und zu kurzes Horn handelt.
Unterhalb ca. 200 Hz nix mehr mit Hornfunktion, da arbeitet das Teil nur noch überwiegend auf TML-Resonanzen.
Selbst mit Roomgain gemessen spielt sich unterhalb 80 Hz nahezu nichts mehr ab.

mit der 2 Messung vom RDH20
http://www.hm-moreart.de/119.htm
wenn dann noch fragen sind bitte stellen.
Die Messumstände sind nahezu gleich, deshab vergleichbar."


Zunächst einmal vergleicht man üblicherweise bei Lautsprechern reflexionsfreie Freifeldmessungen.
Der in einem Raum x gemessene Diffusfeldfrequenzgang sagt nun leider wenig darüber aus, wie sich der gleiche Lautsprecher im Raum y verhält.
Zur Beurteilung der wirklichen Qualität hätten zu den Messungen noch reflexionsfreie Messungen gehört, denn bei einem guten Lautsprecher sollten reflexionsfrei gemessener Achsenfrequenzgang (die berühmte erste Wellenfront) UND der Diffusfeldfrequenzgang ausgeglichen sein.
Zum Wert der Nahfeldmessungen der Röhrenöffnungen habe ich ja schon in einem früheren Post was gesagt.
Aus deinen Messungen der Einzellinien im Raum geht ja eindeutig hervor, daß die kurze Linie untenrum deutlich weniger Pegel macht, als deine Nahfeldmessungen suggerieren.
Es handelt sich bei den Nahfeldmessungen also um einen Messfehler, die Pegel hätten korrigiert werden müssen, geht übrigens auch mit einem besseren Taschenrechner.

Und deine Messungen besagen nicht, daß du besser funktionierende Hörner gebaut hast, sie besagen lediglich, daß du längere Röhren verwendet hast, die bei tieferen Frequenzen resonieren.

Zu dem Hörbericht.
Zum x-ten mal:
Ich habe keinerlei Ausagen gemacht wie und ob deine Konstruktionen klingen.
Es geht lediglich darum, daß du deinen Konstruktionen eine Funktionsweise andichtest -nämlich "Horn" -, die sie nachweislich nicht haben.

Gruß
Peter Krips

Thread:

Hörner | Total Generation Time: 0.0509s
© 1998-2018, Rainer Halstenbach, Alle Rechte vorbehalten