Hörner

Re: Thematik Horn

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P.Krips
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Betreff: Re: Thematik Horn (2064) 02.12.2013, 16:04:13
Als Antwort auf: Re: Thematik Horn, geschrieben von moreart am 02.12.2013, 13:41:40
Hallo

Peter,
dauerndes Lamentieren bringt nichts,


wer "lamentiert" denn hier ?
Wir (ich) versuchen nur mal auf ein paar technische Wahrheiten aufmerksam zu machen.

du scheinst offensichtliches nicht zu bemerken,
macht nichts,

Na ja, das Offensichtliche, daß deine angeblichen Hörner nicht als Hörner arbeiten, habe ich (und viele Andere bisher) schon bemerkt.

wir haben hier jetzt begriffen das du nur Hörner gut findest,
die wegen der Größe nicht gebaut werden, schade.


Unterstelle mir da bitte nichts, was ich nicht gesagt habe.
Es geht darum, daß Hörner, gerade im Bassbereich erst als HORN ab einer gewissen Größe funktionieren.
Deine in dem diskutierten Doppel-"Horn" verwendeten Linien sind zu klein um im Bass als Horn zu funktionieren, darum geht es. Sie funktionieren als resonierende Röhren, was man auch TML nennt.

Ich würde noch gerne über den Klang reden, da theoretisch
ihr ja eure Meinung jetzt ausführlich geschrieben habt.


Über Klang will ich weder reden noch spekulieren, es geht lediglich um eine von dir behauptete technische Funktionsweise, die deine Konstruktion (en) aber nicht hat.

Warst du schon bei Visaton im toten Raum?


Ja, vor etlichen Jahren, als ich noch kein eigenes Messsystem hatte, um eine eigene Hornkonstruktion mit dem FRS 8 messen zu lassen.



das du von einem
Hobbyisten Messmöglichkeiten erwartest die 90% der LS Hersteller nicht erfüllen
mögen die Leser beurteilen.


Auch ein Hobbyist kann reflexionsfreie Messungen hinbekommen, allerdings kaum im Bass, sondern eher so ab 3-400 Hz aufwärts, wenn man weiß wie es geht....
Ich kann bei mir z.B. bis (je nach Box) so bis 80-120 Hz reflexionfrei messen. Das, was unten noch fehlt kann ich dann auf dem Hof mit einer groundplane-Messung (Grenzflächenmessung) messen, wenn Bedarf besteht. Oder halt mit einer Nahfeldmessung, die allerdings, wenn neben dem Treiber noch ein Port im Spiel ist (Horn, BR, TML, etc.) im Pegel korrigiert werden muß, da der im Nahfeld gemessene Pegel umgekehrt proportional zur Portfläche ist.

Habe noch etwas gefunden, ein Test von mir:
wenn das so ist sind meine Hörner extrem klein für die Schallleistung:

Aber vielleicht kann ich es an einem Beispiel
klar machen, dazu habe ich extra eine TUBA zurückgekauft.

Vergleichstest TUBA - KORNETT:
obwohl nur halb so groß war der Bass tiefer straffer konturierter
klarer als bei der TUBA,
die Räumlichkeit ebenfalls besser vor allen Dingen wenn man
aufstand und den sweet spot verlies,


Zum x-ten mal: es geht hier nicht um Klang, sondern um ein behauptetes Funktionsprinzip.
Warum weichst du von dem Thema immer wieder ab ?

obwohl die IMP bei der TUBA auch gut ist (extrem Dämmung)
so ist die IMP der doppelhörner extrem gut

Was hat nun die resultierende Impedanz von parallel geschalteten Treibern mit der Hornfunktion zu tun ? Das ist nun nicht so schrecklich neu und sensationell, daß sich bei parallelschaltung von Treibern mit unterschiedlichen Impedanzspitzen die Gesamtimpedanz linearisiert.
Du weichst schon wieder aus....

keine Bassresonanz
was für den Verstärker natürlich super zu händeln ist.

Nur am Rande bemerkt, hat ein Verstärker mit hohem Dämpfungsfaktor mit Impedanzspitzen ohnehin kein Problem.

Bis auf Räumlichkeit ist alles andere an den Messungen zu sehen,
und wenn du meine Empfehlungen liest siehst du nur noch
Doppelhörner, würde ich das machen bei solchen Klassikern wie die Basstuba?

Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, daß die Basstuba (ohne das nun simulatorisch überprüft zu haben) rein von der Größe her wenigstens eine Chance hat, tiefer als Horn zu arbeiten als deine Winz-Doppel-"Hörner".
Nochmal, es geht nicht um Klang, sondern um die von dir behauptete Funktionsweise.

Um das zu beurteilen muss der Interessierte es nachbauen und vergleichen, also wäre es sinnvoll um ein fundiertes Gespräch zu führen etwas Nachzubauen,

Nein, muß man nicht. Wozu auch ? Es geht immer noch nicht um Klang, sondern um das behauptete Funktionsprinzip. Und das kann man sehr gut beurteilen, ohne das selbst nachgebaut zu haben.

noch immer hat keiner etwas zur Impedanz gesagt und den Einfluss

Eigentlich schon, aber gerne nochmals: Es ist bekannt, daß sich bei parallelschaltung von Treibern mit unterschiedlichen oder mehreren "verzahnten" oder wie du sagst "verschränkten" Impedanzspitzen die Gesamtimpedanz der Verschaltung linearisiert.
Das ändert aber nichts am individuellen Impedanzverlauf und vor allen Dingen nichts am Übertragungsverhalten des Einzelzweigs, weil ja bei parallelschaltung dennoch die jeweilige Quellenspannung am jeweiligen Treiber anliegt.

dauernde Wiederholung von festgefahrenen theoretischen Vermutungen,
davon hat hier keiner was, ausser jemand will unbedingt sich mit partziellen Kenntnissen profilieren, dann kann man auch ein eigenes Thema aufmachen.

Da haben meiner Meinung nach Alle etwas davon, außer natürlich dir, weil du gewisse technische Wahrheiten einfach nicht wahrhaben WILLST, weil sie dein Konzept in Frage stellen.

Nochmals zum Abschluß:
Impedanzlinearisierung durch (siehe oben) = o.k.
Frequenzganglinearisierung durch unterschiedliche Linienlängen = o.k.
Behauptung, daß es Hörner wären = nicht o.k.

Gruß
Peter Krips

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