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Re: Freifeldmessung 1m

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P.Krips
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Betreff: Re: Freifeldmessung 1m (587) 18.07.2016, 21:08:23
Als Antwort auf: Re: Freifeldmessung 1m, geschrieben von moreart am 18.07.2016, 19:16:10
Hallo Horst,

sieht gut aus
FĂŒr mich noch verbesserungswĂŒrdig....
Untenrum muss man dann sehen, was sich am vorgesehenen Hörplatz tut.....

man sieht der AUfwand alles ins freie zu schleppen bringt nicht viel,
Wenn das Messsystem keine Fensterung kann, nĂŒtzt eine Messung draussen in der Tat nicht soooo viel mehr.

du hĂ€ttest noch einen Gabelstabler in den Garten bitten mĂŒssen um Peters AnsprĂŒchen zu genĂŒgen ,

wie wÀrs mit einem Kran ?
Im Ernst, ein Tisch hÀtte auch schon geholfen.......
Sind ĂŒbrigens nicht nur meine AnsprĂŒche, sondern von Allen, die ernsthafte Lautsprecherentwicklung betreiben.

dein Fehler bei 1kHz scheint die Druckkammer zu sein, voll symetrisch, harte Reflexionen, ich wĂŒrde ein paar Dreieckleisten testen, Form und reflexionen Ă€ndern.


Könnte evtl. sein, wĂ€re es da aber nicht sinnvoller, zunĂ€chst einmal die Kammern oberhalb und unterhalb des Hornhalses mal gut zu bedĂ€mpfen, also nicht nur eine dĂŒnne Lage an den WĂ€nden ?

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@ Didi:

Unter allen Messbedingungen ist der Hochtonbereich oberhalb so 1500 - 2000 Hz deutlich zu laut, da mĂŒsste man korrigierend eingreifen. Von Horsts Vorschlag, die Box dann einzuwinkeln halte ich nicht so viel, das alle BreitbĂ€nder, die ich bisher gemessen habe, im Hochton bĂŒndeln wie ein Laserschwert und schon wenige Grad ausser Achse dann der Hochton heftig in die Knie geht. Abgesehen vom Hochtonmangel ist dann meist der Ausser-Winkel-Frequenzgang dann deutlich unterschiedlich zum Achsenfrequenzgang.
Da fĂŒhrt eigentlich kein Weg daran vorbei, genau auf Achse abzuhören und die erste reflexionsfreie Wellenfront zu linearisieren.
Wenn das aber mangels reflexionsfreien (gefensterten) Messmöglichkeiten nicht möglich ist, sollte man wenigsten, wenn man den Diffusschall am Hörplatz per DSP glattziehen will, einen Abfall des Pegels zum Hochton hin (so ab 1500 Hz) von 3-6 dB bis zur oberen Übertragungsgrenze einstellen.
Dann hat man zwar wahrscheinlich immer noch einen Hochtonanstieg im Direktschall des Lautsprechers, der aber dann entschÀrft ist und nicht mehr so in den Ohren "sÀgt".

Hier mal der Frequenzgang 360 Grad in 15 Grad-Schritten eines bei 300 Hz getrennten 130er BBs:





Etwas unĂŒbersichtlich, da der Treiber auf der Schallwand asymetrisch montiert ist., aber dennoch gut zu sehen, dass ausserhalb Null Grad die Höhen abstĂŒrzen und der Frequenzgang etwas "unruhig" wird.
Bei der Endabstimmung mit noch zwei kritischen Mitstreitern hat sich der lineare (reflexionsfrei gemessene !!!!) Achsenfrequenzgang als bestkligend herausgestellt.....

Gruß

Peter Krips

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