Hörner

Teil 1: Analyseversuch von Horsts Doppel

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P.Krips
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Betreff: Teil 1: Analyseversuch von Horsts Doppel (931) 13.11.2016, 16:10:12
[Beitrag geändert von P.Krips am 13. Nov. 2016, 19:49:50]

Hallo Allerseits,
wie bereits vor einiger Zeit angekĂŒndigt, hier mal der Versuch, hinter das Geheimnis bzw. die Funktion der als Doppel"Hörner" bezeichneten Konstruktionen zu kommen.

Mein Problem war lange Zeit, dass die Konstruktionen nachweislich rein garnichts mit Hornfunktion zu tun haben, da dafĂŒr die MuindflĂ€chen deutlichst zu klein sind (Auch die Kombination von zwei "Nichthörnern" ergibt auch noch kein Horn !), aber allem Anschein nach aber dennoch recht gut funktionieren.
Wer Zweifel wegen der Aussage haben sollte, kann sich in einem andern Forum mal meine Grundlagenarbeit zu Hörnern "reinziehen":
http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?t=8004

Da sind vor Allem die unter meinem dortigen Nick "Kripston" durchnummerierten BeitrÀge von Interesse.

Ich habe mal fĂŒr die Simulationen die Saxophon als Grundlage genommen, das kurze obere "Horn" aber weggelassen, da sie fĂŒr den mich interessierenden Bassbereich ohnhin nichts beitragen, da ich den Visaton BG 20 in Hornresponse angelegt zur VerfĂŒgung hatte.

Gemeinsames Merkmal der Doppel"hörner" sind unterschiedlich lange, mit jeweils eigenem Treiber bestĂŒckte Röhren, die eher Ähnlichkeit mit sich geringfĂŒgig öffnenden Orgelpfeifen haben, was man von der Funktion her auch TML nennt. Weiteres Merkmal der Röhren ist, dass sie ĂŒber einen weiten Bereich mit WeichfaserdĂ€mmplatten verkleidet sind, bis hin zur Auskleidung ĂŒber die gesamte LĂ€nge.

ZunÀchst einmal habe ich die Röhren mal ohne das BedÀmpfungsmaterial simuliert.
und jeweils die lange und die kurze Röhre in einem Diagramm dargestellt.
ZunĂ€chst einmal der Summenpegel Treiber + TML Öffnung:


Dann als nĂ€chstes nur die TML-Öffnungen:


Dann nur die Treiber betrachtet:


Dann die Membranexcursion:


Und nun noch der Impedanzverlauf:


Ich habe das deswegen mal so ausfĂŒhrlich gezeigt, damit endgĂŒltig klar wird, dass diese Röhren nichts mit Hornfunktion zu tun haben, in keiner Teildisziplin. Überall sieht man die Auswirkungen der einzelnen, typischen TML LĂ€ngsresonazen.

Das ist aber keine Aussage darĂŒber, ob die Konstruktionen funktionieren, aus das "wie" dann im nĂ€chsten Beitrag.

Gruß
Peter Krips

P.S. Im nĂ€chsten Beitrag kommen aber ein paar Überraschungen.....



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