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Re: Die

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AH.
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Betreff: Re: Die  (16) 29.07.2017, 12:37:15
Als Antwort auf: Cesar Franck - das Orgelwerk, geschrieben von AH. am 14.07.2017, 20:34:14
Liebe Leserinnen und Leser,

ausgehend wohl vom "grand piece symphonique" von Cesar Franck entwickelt sich eine französische Orgelschule.

Es folgte Alexandre Guilmant mit acht großen Orgelsonaten, hier gespielt von Ben van Oosten an der Cavaille-Coll-Orgel in Rouen. Ich empfehle, die Höhen anzuheben, möglicherweise hat Dabringhaus&Grimm die Windmaschine mitentrauscht

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Felix-Alexandre-Guilmant-1837-1911-Orgelsonaten-Nr-1-8/hnum/5129814

Charles-Marie Widor komponierte 10 Orgelsinfonien, er ist berĂŒhmt fĂŒr das Finale der 5. Sinfonie. Hören Sie auch die beiden letzten Werke, "symphonie gothique" und "symphonie romane".

https://www.amazon.de/Symphonies-Pour-Orgue-Orgelsinfonien-Gesamtaufnahme/dp/B000055Y1V/ref=sr_1_fkmr0_3?ie=UTF8&qid=1501323000&sr=8-3-fkmr0&keywords=window+pincemaille

Louis Vierne ist ein SchĂŒler von Charles-Marie Widor, er komponierte sechs Orgelsinfonien, hier gespielt von Cochereau, der mir zu viel Legato hat, aber die beste mir bekannte Aufnahme (ich kenne nicht so viele):

https://www.amazon.de/Die-6-Sinfonien-F%C3%BCr-Orgel/dp/B00004S697/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1501323156&sr=1-1&keywords=vierne+cochereau

Marcel Dupre als weiterer Vertreter dieser französichen Schule spielt hier eigene Werke, eine CD, die ich leider nicht kenne:

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/widor-sinfonie-6-1-allegro-dupr-triptyque/hnum/8249419

Es folgt hier Jehan Alain, gespielt von seiner Schwester Marie-Claire Alain. Alain verbindet Phrasen, was oft zu einer Art "unendlicher Melodie" fĂŒhrt, die mir nicht so sehr gefĂ€llt. Dennoch empfehle ich die CD gerne, die wohl auch eine nachgebaute Orgel des Vaters von Jehan Alain beinhaltet:

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Jehan-Alain-1911-1940-S%E4mtliche-Orgelwerke/hnum/6359625

Olivier Messiaen komponierte das "livre du saint sacrement", hier gespielt von Susan Landale an der Cavaille-Coll-Orgel in Rouen:

https://www.amazon.de/Livre-Saint-Sacrement-LANDALE-SUSAN/dp/B00004VMBY/ref=sr_1_4?s=music&ie=UTF8&qid=1501323380&sr=1-4&keywords=susan+landale

Naji Hakim ist ein weiterer Vertreter, geboren im Libanon. ich empfehle "Hakim plays Hakim", erschienen auf dem Label "Organ", eine CD, die ich derzeit nicht als CD im Internet finden konnte. Kaufen Sie besser nicht Downloads, sie haben kein Booklet und es fehlen ihnen unter UmstĂ€nden Informationen zu KĂŒnstler, Instrument, Mikrofonwahl, Ursprungsraum usw. Außerdem ist die Musik nach einem Festplattencrash weg, eine CD-Sammlung ist insgesamt wohl weit besser, als Musik auf dem Computer.
Die CD "Naji Hakim" auf "Priory Records" ist ebenfalls empfehlenswert und derzeit anscheinend im Internet nicht erhÀltlich.
http://prioryrecords.co.uk/
Das Label "Organ" ist wohl bei Schott, fragen Sie nach:
https://de.schott-music.com/wergo

Jean Gillou ist ein weiterer Vertreter, hier mit "Hyperion, or the rhetoric of fire" auf einer von Titel etwas unseriös erscheinende CD:

http://www.musicweb-international.com/classrev/2005/Feb05/organ_spectacular.htm

liebe GrĂŒĂŸe

Andreas

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