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Re: Metallmembranen im Mitteltonbereich? - Subharmonische Resonanzen oder Kolbenstrahler?

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AH
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Betreff: Re: Metallmembranen im Mitteltonbereich? - Subharmonische Resonanzen oder Kolbenstrahler? (2758) 09.09.2014, 13:25:39
Als Antwort auf: Re: Metallmembranen im Mitteltonbereich? - Subharmonische Resonanzen oder Kolbenstrahler?, geschrieben von CL am 08.09.2014, 12:31:35
der Teiber wird nicht oberhalb von ka=1 eingesetzt, der Membrandurchmesser betrÀgt ca. 14cm und getrennt wird bei 2kHz

Hallo Chris,

nach meiner Rechnung ist ka = 1 fĂŒr einen Strahler mit 14 cm Durchmesser ca. 780 Hz, er wird also oberhalb ka = 1 eingesetzt (3,143*0,14m = 0,44m und 343 m/s geteilt durch 0,44 m = 779 1/s [Hz]). Danke fĂŒr Deine Messungen, die allerdings zu stark geglĂ€ttet sind fĂŒr meine Fragestellung (Die Resonanzen am oberen Ende des Übertragungsbereiches von Metallchassis sehen weniger geglĂ€ttet ganz anders aus). Das man mit einem Gleitsinus nichts hört, ist ein Hinweis, daß Resonanzen im Nutzbereich vielleicht doch nicht auftreten.

Allerdings bleibt die Frage, warum der Freifeld-Frequenzgang oberhalb ca. 780 Hz nicht mit 6 dB/8ve abfĂ€llt, denn das mĂŒĂŸte er, wenn es ein idealer Kolbenstrahler wĂ€re - so steht es im Lehrbuch, es liegt daran, daß der Realteil des Strahlungswiderstandes oberhalb ka = 1 nicht mehr ansteigen kann, weil der Strahlungswiderstand oberhalb ka = 1 ohnehin nur noch einen Realteil besitzt.
Weichmembranen (Pappe, Polyproplyen, Papier etc.) haben nach meiner Kenntnis oberhalb ka = 1 einen relativ linaren Freifeldfrequenzgang, weil sich die Membrane nicht mehr kolbenförmig bewegt, es gibt also Resonanzen. Bei Metall wĂ€re das besonders schlimm, wenn sie sehr schmalbandig wĂ€ren - man kann sie schwer messen und sie können das Gehör zerstören, durch den hohen Pegel einer Resonanz. Das wĂ€re logisch, weil die innere DĂ€mpfung von Metall sehr gering ist. Es gibt ja sogar BreitbĂ€nder aus Metall, wie den von Jordan, als Kolbenstrahler ist sowas nicht realisierbar, wenn meine Lehrbuch-Informationen stimmen. Das Thema ist fĂŒr mich daher noch nicht aufgelöst.

Liebe GrĂŒĂŸe

Andreas

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