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Re: der rote Faden: Niere, Kugel, Acht, FlÀchenstrahler, Halbraumstrahler, eckstehendes Line-Array - je nach Bedarf

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Joschi
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Betreff: Re: der rote Faden: Niere, Kugel, Acht, FlĂ€chenstrahler, Halbraumstrahler, eckstehendes Line-Array - je nach Bedarf (658) 25.04.2015, 10:12:08
Als Antwort auf: Re: der rote Faden: Niere, Kugel, Acht, FlÀchenstrahler, Halbraumstrahler, eckstehendes Line-Array - je nach Bedarf, geschrieben von AH. am 23.04.2015, 20:55:14
Hi Andreas,

ah, zwei AnwendungsfÀlle, OK.

Du wĂŒrdest Kugeln fĂŒr eine Direktabnahme nutzen, um im Hörraum den bei der Aufnahme nicht vorhandenen Diffusschall zu "synthetisieren"?
Ein nah aufgenommenes Instrument wird nur einen kleinen Ausschnitt seines ganzen Spektrums reprĂ€sentieren, da in echt die Abstrahlung tonabhĂ€ngig unterschiedlich in den Voll-/Halbraum erfolgt. Da mag eine Kugel etwas auffĂŒllen, es wird aber nicht das ersetzen, was bei der Aufnahme ausgeblendet wurde- das meinst Du, oder?
Ich habe es nicht probiert, befĂŒrchte aber, dass ich eine gerichtete Abstrahlung bevorzugen wĂŒrde, um nicht nur in Reflexionen zu hören- um den Preis, dass sich ein (Jazz-) FlĂŒgel/Saxophon dann nicht original anhören kann. Du schreibst ja auch, dass Du damit nicht zurechtkommst. Es wĂ€re mir gut genug- das muß man bei der Mikrofonierung berĂŒcksichtigen.

"Neutrale Hörbedingungen sind die Voraussetzung zur Àsthetischen Beurteilung einer Tonaufnahme".
Ja. Bei mir handelt es sich um ein zu halliges Zimmer, hier sind fremdbestimmte Ă€sthetische Grenzen gesetzt, es mĂŒsste vorrangig im Bassbereich, aber auch darĂŒber bedĂ€mpft werden- m.E. nicht diffundiert. Das mĂŒsste einigermaßen reprĂ€sentativ sein.

Die Abbildung der Raumakustik. Ja. Gute Frage. Selbst wenn man von sparsamer Mikrofonierung ausgeht (Hauptmikro ĂŒber dem Dirigenten- alle Instrumente in etwa Ă€hnlicher Entfernung und einige wenige StĂŒtzen), so beköme man das Orchester und den in Sicht des Dirigenten liegenden Raum abgebildet (als Hauptmikros Nieren vorausgesetzt). Den rĂŒckwĂ€rtigen Raum bekĂ€me man pegelmĂ€ĂŸig deutlich leiser und bei der Wiedergabe außerdem nach vorne geklappt projiziert.
Das stichhaltigste Verfahren wĂ€re demnach eigentlich eine 5.0-Spinne, die die ganze Raumakustik und den gesamten Klangkörper abbilden kann (StĂŒtzen sind dann wieder problematisch).

Es lÀuft alles auf Kompromisse heraus- es sei denn, man nimmt einen Kopfhörer, oder?

Was mich interessieren wĂŒrde, ist das, worĂŒber ihr zur Abstrahlung disputiert habt.
Membrandurchmesser/Umfang limitiert die obere Grenzfrequenz, usw.
Magst Du/Ihr kurz (konfliktfrei) etwas erlÀutern?

Beste GrĂŒĂŸe
Joschi


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