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Re: Kleiner FlÀchenstrahler

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P.Krips
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Betreff: Re: Kleiner FlĂ€chenstrahler (741) 30.04.2015, 08:14:28
Als Antwort auf: Re: Kleiner FlÀchenstrahler, geschrieben von AH. am 29.04.2015, 21:51:57
Hallo,
das IRT fordert zu Recht, daß Referenz-Hörbedingungen Freifeld-Bedingungen nahkommen sollen, sowohl was Klangfarbe, wie auch Phantomschallquellenbildung angeht.

Da solltest du mal Belege liefern.
Mein Kentnisstand aus zahlreichen anderen, mir vorliegenden Quellen, u.A. von der AES ist ein anderer.



Dies ist z.B. in den beiden RÀumen von Musikelectronic Geithain relativ gut realisiert, die ich vom Höreindruck kenne.

Es ist nicht unbekannt, dass der eine oder andere Hersteller AbhörrÀume verwendet, in denen Probleme beim Abstrahl- und Energieverhalten nicht auffallen(warum wohl ?).

Zumindest fĂŒr Klassik-Aufnahmen ist es erlösend, Freifeldbedingungen nahezukommen

Das mag fĂŒr dich ganz persönlich gelten, als allgemeine Regel ist das aber nicht akzeptabel.

Dann klingen die Wiener Philharmoniker im Musikvereinssaal nach Wiener Philharmonikern im Musikvereinssaal und nicht nach Wiener Philharmonikern im Musikvereinssaal im Wohnzimmer ("MehrrÀumigkeit").

Das ist ein konstruierter Pseudovorteil, der so nicht existiert.
KEINE Stereoaufnahme kann eine Lifesituation 1:1 wiedergeben, weder im normalen Hörraum, noch unter angenÀhrten RAR-Bedingungen.
Um das zu verstehen, ist es ganz nĂŒtzlich, sich mal in der Toningenieurszene schlau zu machen.
Die sagen dir einhellig, dass eine gute Klassiaufnahme immer das Ergebnis a) der Mikrofonierung und b) der Arbeit des Tonis am Mischpult ist.
Die Herren sagen aber auch, dass man allenfalls eine gute Illusion z.B. einer Orchesteraufnahme hinbekommen kann.
Hilfreich zum VerstÀndnis ist auch, dass man Tonaufnahmen als eigenstÀndige Kunstform betrachten sollte.


Auch fĂŒr Pop ist das nach meiner Erfahrung sehr gut.

Das mag fĂŒr dich ganz persönlich gelten, aber auch wieder als allgemeine Regel unhaltbar.
Gerade Pop entsteht ĂŒberwiegend am Mischpult, da es ja meist einen Großteil rein elektrisch aufgenommener Instrumente enthĂ€lt.

Und nochmals:
Kein ernstzunehmender Toningenieur mischt Aufnahmen zur Wiedergabe unter RAR-Bedingungen ab.
Wenn du das dennoch meinst, bist du ganz einfach falsch Informiert.

Mehr und mehr ensteht der sich verfestigende Eindruck, dass du dich in einer Scheinwelt bewegst, die mit der RealitÀt der Stereo-Wiedergabetechnik nicht viel gemein hat.

Das sei dir gegönnt.

Ägerlich wird dein Auftreten (mittlerweile in mehreren Foren) dadurch, dass du deine der RealitĂ€t entrĂŒckten Vorstellungen Anderen als den Königsweg einreden willst und sĂ€mtliche Gegenbeweise oder kritische WidersprĂŒche beharrlich ignorierst.
Die Nummer: "Andreas HÀger ist unfehlbar" ist mittlerweile mehr als peinlich und lÀcherlich und auch Àrgerlich.

Gruß
Peter Krips

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