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Re: Metallmembranen im Mitteltonbereich? - Subharmonische Resonanzen oder Kolbenstrahler?

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AH.
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Betreff: Re: Metallmembranen im Mitteltonbereich? - Subharmonische Resonanzen oder Kolbenstrahler? (1006) 25.05.2015, 21:07:48
Als Antwort auf: Re: Metallmembranen im Mitteltonbereich? - Subharmonische Resonanzen oder Kolbenstrahler?, geschrieben von P.Krips am 25.05.2015, 17:54:38
Lieber Peter,

ich hatte an anderer Stelle in diesem Forum darauf hingewiesen, daß nach meiner fachlichen Ansicht zwei schwere AnfĂ€nger-Fehler in der Klippel-BroschĂŒre sind.

Daher bleibe ich bei meiner Aussage:

Der Freifeld-Frequenzgang eines idealen Kolbenstrahlers fĂ€llt oberhalb ka = 1 im Freifeld mit 6 dB/8ve, im Diffusfeld mit 12 dB/8ve, soweit ich die LehrbĂŒcher richtig in Erinnerung habe.


Um das zu beweisen, muß ich mir das Lehrbuch aus der BĂŒcherei holen und die Seite einscannen und hochladen...habe ich die Zeit mache ich es - um Dir und anderen zu helfen! Nicht um Recht zu haben! Sollte das Lehrbuch nicht recht haben und hier widerlegt werden, habe ich was gelernt - der Sinn einer Diskussion.

Peter Krips: Bei einigen Klirrmessungen findet man daher bei manchen (schlechteren) Metallern dann auch Klirrspitzen bei subharmonischen Frequenzen.

Das ist unklar formuliert. Meinst Du das, was Michael Wolff von ELAC hier beschrieben hat?

Die Resonanzen von "Hart"-Membranen sind durch elekrische Filter VOR dem LS nicht völlig aus der Welt. FĂŒr (harmonische) Verzerrungen aus dem LS-"Motor" wirken die Membranresonanzen als akustische Filter mit besonders hohem Wirkungsgrad ("VerstĂ€rker"). Die Wiedergabe wird also durch eine kleine/feine Dosis Oberwellen gewĂŒrzt. Wer solches Excitement nicht mag, sollte sich bei anderen Membrankompositionen umsehen oder gezielt DĂ€mm-Material vor die Membran hĂ€ngen (fixiert).


Liebe GrĂŒĂŸe

Andreas

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