Selbstbau

Zum Teil....

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Joschi
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Betreff: Zum Teil.... (437) 07.04.2017, 13:30:50
Als Antwort auf: RöhrenverstÀrker. Wer hat sie im Einsatz und möchte sie hier vorstellen?, geschrieben von Kaspie am 05.04.2017, 12:22:42
Ahoi,

was ich unlÀngst etwas geservicet habe und was nach wie vor ein ziemlicher Brecher ist:
http://www.syraha.de/foren/msg.php?f=audiotreff_allgemein&idx=23534&

Des weiteren steht hier noch ein Klein+Hummel Telewatt 112 S (auch mono), er wartet auf die Ehe mit Isophon-Koax. Den habe ich mal mit zeitgemĂ€ĂŸem Zweiwegerich laufen lassen und war ziemlich baff.

Bei beiden GerĂ€ten (zum Telewatt kann man sich mal die Daten und damaligen HandbĂŒcher googeln) muss ich sagen, dass ich hier nichts vom "dunkelrot-silbrigen Timbre" wahrnehme.
Beide haben eine große Bandbreite vom (auch sehr tiefen) Bass bis zum Hochton, das können Röhren spielend, wenn sie einen guten Übertrager dabei haben- sie mĂŒssen halt auch gegengekoppelt werden dĂŒrfen. Der K+H hat 0,5% Klirr bei 12 W an 6 Ohm (nach Datenblatt) oder so, Frequenzgang 20Hz-20 kHz (-1dB). Deshalb sind mir die Klirrschriebe aus den HochglanzblĂ€ttern mit zeitgenössischen RöhrenverstĂ€rkern nicht erklĂ€rlich.

Standbass ist Standbass, Bass Drum ist Bass Drum und Becken bleibt Becken. Auch dazwischen alles da.
Der Ausgangswiderstand ist höher bzw. der DĂ€mpfungsfaktor niedriger, dass kann man im Auge behalten- oder auch nicht. Das ist etwas, woran wir uns im Zeitalter der Digitalendstufen auch wieder gewöhnen mĂŒssen, ich schrieb's schon mal anderswo.

Atemberaubend, wie kompromisslos 40 oder 50 Jahre alte GerÀte einfach saugut funktionieren, wenn sie gut gemacht sind. Haben damals halt auch zwei MonatsgehÀlter gekostet.

Viele GrĂŒĂŸe
Jörg

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