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Thermische Dynamikkompression und Musikdynamik

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AH.
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Betreff: Thermische Dynamikkompression und Musikdynamik (39) 16.07.2017, 15:40:53
Als Antwort auf: Re: Die Vorz├╝ge eines hohen Kennschalldruckpegels, geschrieben von The Doctor am 14.07.2017, 10:51:32
Hallo,

"Ansonsten ist doch der Wirkungsgrad der Chassis im Zeitalter bezahlbarer und potenter D-Verst├Ąrker relativ uninteressant."

Die me├čbare Dynamik von akustisch erzeugter Musik auf CD betr├Ągt nach meiner Erfahrung bis 60 dB, mehr ist nach meinem H├Âreindruck vorhanden und 70 dB Dynamik stellen f├╝r die CD kein technisches Problem dar (habe nur wenige CD┬┤s gemessen)

F├╝r ein nicht komprimiertes Sinfonieorchester (Blechbl├Ąser) ist eine Sinus-Daueraussteuerbarkeit um 112 dB g├╝nstig. Ich sa├č selbst l├Ąnger als Blechbl├Ąser in einem Jugendorchester.

Nun gibt es thermische Dynamikkompression, die Schwingspule wird hei├č und der Widerstand steigt. Dann f├Ąllt bei gleicher Spannung der Schalldruckpegel.
Die elekrische Belastbarkeit ist daher geringer als wohl von vielen vermutet.

Eine 1,5"-Schwingspule auf Aluminiumtr├Ąger "vertr├Ągt" gerade eben 30 W Dauerleistung, dar├╝ber brennt sie durch.

Ein K+H O 92 hat zwei 25er bis 500 Hz, Kennschalldruckpegel bei Strahlungskopplung ca. 96 dB/W @ 1m, elektrische Belastbarkeit 60 W, d.h. Dauertonleistung bis 500 Hz 112 dB/SPL @ 1m.

Ein Kennschalldruckpegel dynamischer Lautsprecher um 100 dB/W @ 1m ist w├╝nschenswert und praxisgerecht, dann kommt man mit ca. 16 Watt auf 112 dB/SPL @ 1 m.

liebe Gr├╝├če

Andreas

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