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Elektrostat (Polarisations-Schallwandler) mit leitfÀhiger Folie?

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AH.
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Betreff: Elektrostat (Polarisations-Schallwandler) mit leitfĂ€higer Folie? (61) 25.07.2017, 09:45:39
Als Antwort auf: Re: Einelektrodiger Vollbereichselektrostat, geschrieben von Calvin am 24.07.2017, 20:34:42
10-20kV auf dem Lochblech sind viel zu viel. Luft hat eine ÜberschlagsfeldstĂ€rke von unter 2kV pro mm. Um ÜberschlĂ€ge sicher zu unterbinden sollte die FeldstĂ€rke 1,5kV/mm bis 1,7kV/mm nicht ĂŒberschreiten. Selbst wenn das Blech mit einer vergleichsweise dicken Isolierlackschicht versehen ist sollte das HV-Netzteil nicht mehr als 3-5kV an Polarisationsspannung liefern. Die Membran selber muss gut leitfĂ€hig beschichtet sein,

Hallo,

so (ca. 10000 V Polarisationsspannung) habe ich es an der Uni bei Prof. Sennheiser eben gelernt.

Das die Folie bei einem Polarisationsschallwandler wie dem Elektrostaten "gut leitfĂ€hig beschichtet sein mĂŒsse" ist mir neu.

Funktionsprinzip des "Elektrostaten": Ein Feld polarisiert die an sich von der Ladungsverteilung "neutrale" Plastikfolie.

Magnetostaten haben metallisierte Folien....das ist was anderes.

Durch Beaufschlagung mit der Polaristationspannung wird die Folie zur Elektrode gezogen.

Wenn man Probleme mit elektrostatischer Anziehung zwischen Folie und Elektrode hat, ein dĂŒnnes sehr weiches Flies einlegen, das könnte funktionieren. Alternativ mit zwei Elektroden bauen.

Die restlichen EinwÀnde kann ich leider nicht wirklich nachvollziehen und empfehle weiter ein geschlossenes GehÀuse um 50 Liter.
Ist aber entworfen, nicht entwickelt. Bauen mĂŒssen die Interessenten selber, Erfolg kann ich nicht garantieren

mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Andreas

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