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Ich habe mal einen Hörtest gemacht......

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AutorNachricht
Kreativer-Freak
152 Beiträge

Betreff: Ich habe mal einen H√∂rtest gemacht...... (63 )28.05.2020, 21:01:12
...bei meinem HNO, passend zum 65 Geburtstag - ganz, ganz großer Fehler !

Nach den Anforderungen der "modernen Medizin" bin ich durch
diverse Mittelohrentz√ľndungen, dem lauten Job in jungen Jahren,
faktisch "reif" f√ľr ein H√∂rger√§t.

Senke zwischen 3000 und 6000 Hz, ab 15 kHZ soll gar nix mehr gehen !?

Komisch dabei, ich "höre" immer noch wenn ein Breitbänder bei
17 kHZ schlapp macht. Dann fehlt einfach was.

Also macht es nicht.
Sonst verliert Ihr noch Euer "absolutes Geh√∂r" f√ľr die Abstimmung
Eurer super Lautsprecher.....

P.S.
Ich baue nach wie vor "komische & extreme Sachen" und habe gerade
wieder ein paar PA-LS verkaufen können.....

Liebe Gr√ľsse
K.F. / Olaf
Bleibt gesund !







The Doctor
42 Beiträge

Betreff: Re: Ich habe mal einen H√∂rtest gemacht...... (42 )29.05.2020, 14:04:18
Senke zwischen 3000 und 6000 Hz, ab 15 kHZ soll gar nix mehr gehen !?


Komm' mal hier vorbei und setz' dich zwischen die Hörner - ich kann das korrigieren!

Der Doctor
Joschi
298 Beiträge
Betreff: Re: Ich habe mal einen H√∂rtest gemacht...... (47 )30.05.2020, 08:14:04
Gl√ľckwunsch gleich doppelt- Geburtstag und exzellenter H√∂rtest.

Lieber Olaf,

das ist ausgezeichnet, zu so einem Geburtstag noch so h√∂ren zu k√∂nnen; du bist reich beschenkt worden. Ich packe die 15 kHz nur noch auf einem Ohr und bin schon noch j√ľnger. Auch kenne ich Leute deines Alters, die die 10 kHz nicht mehr schaffen (die haben immer brav gelebt und trotzdem).

Senken im Mittelton sind "normal" und die deine eigene Historie. Sie kommen vielleicht von Krankheiten (Mittelohrentz√ľndungen), bei mir vermutlich vom sorglosen Umgang mit Knallern und Schreckschusswaffen in der Jugend. Es gibt Ohren√§rzte, die behaupten, nach den Senken das Kaliber von Waffen angeben zu k√∂nnen. Beim Bund hat man auf so etwas geachtet mit St√∂pseln. Solche Senken gleicht das Gehirn aber sehr gut aus.
Was es nicht ausgleichen kann, sind Frequenzbereiche, die "tot" sind. Wenn Du bei einem Breitb√§nder etwas Ver√§ndertes h√∂rst, sind es keine √Ąnderungen bei 17 kHz. Das w√§re ein Indiz, nach anderen Ursachen zu suchen.
Je älter man wird, desto mehr muss man vielleicht "kontrollmessen", denn manches hört man eben nicht mehr.

Dennoch: das ist großartig. Du solltest wirklich darauf trinken.
Beste Gr√ľ√üe
Joschi
Joschi
298 Beiträge
Betreff: Nachtrag zum nachtr√§glichen Gl√ľckwunsch (39 )30.05.2020, 08:53:10
Nebenbei ist es sehr schwierig, in diesen kurzwelligen Bereichen objektiv zu messen, da die Ohren zu unterschiedlich sind, der Kopfhörer 2mm anders sitzt oder irgendein Abstand anders ist- zu schnell kommt es zu Auslöschungen.
Vielleicht mag es dich beruhigen, dass du die 16382 Hz gehört hättest, die 16000 Hz aber nicht gehört hast, weil deine Ohrmuschel mit diesem Kopfhörer in dieser Position eine Interferenz erzeugt haben.
Der Informationsgehalt in diesen Frequenzregionen ist zwar da, aber nicht unbedingt ultrarelevant. Hierzu kann man die Obertonspektren nat√ľrlicher Instrumente heranziehen.

Von daher bin ich seit je skeptisch gegen√ľber hohen Samplefrequenzen √ľber 48 kHz, denn kein √ľbliches Mikrofon nimmt Ger√§usche √ľber 20 kHz nennenswert auf, wenige Hocht√∂ner k√∂nnen sie wiedergeben, kein menschliches Ohr kann sie umsetzen. Noch dazu gibt es sehr viele Digitalverst√§rker, deren Ausgangsfilter bei 14 kHz einzugreifen beginnen und bei denen digitale Filter bei Digitaleing√§ngen (DSD!) ebenfalls ein Tiefpass um 20 kHz haben. Der ganze ("zeitlich") hochaufl√∂sende Kram ist in meinen Augen (Ohren) Humbug.
Dennoch w√ľrde ich mich √§rgern, w√ľrde ich vierstellige Betr√§ge ausgeben f√ľr ein "High-End"- Ger√§t, das sich so verh√§lt. Nicht wegen mir, sondern wegen meiner Kinder, die so etwas noch h√∂ren k√∂nnten (sie verm√∂gen es aber vermutlich nicht einzuordnen)- Prinzipfrage.
Nahezu jeder Brot-und-Butter-Gegentaktverstärker aus den 80ern/90ern ist einigen zeitgenössischen Verstärkern uneinholbar voraus, was Bandbreite angeht.
Über Bittiefe können wir immer reden.

Ich schweife ab. Immer noch Gl√ľckwunsch.
Joschi
moreart
53 Beiträge

Betreff: Re: Nachtrag zum nachtr√§glichen Gl√ľckwunsch (31 )02.06.2020, 10:54:06
Bitte nicht unterschätzen denn dein Gehirn rechnet eine Zeit lang gut mit, was bei bekannten "Sachen", die Mutter etc. dann nicht auffällt, jetzt sollte man unbedingt schon ein Hörgerät anpassen, wenn die Rechenarbeit des Gehirns nicht mehr ausreicht und es nicht nur dir auffällt ist es oft schon zu spät "gut" zu korrigieren, mit schleichendem Hörverlust kann es zu Kommunikationsverlussten, weniger soziale Interaktion und schwindende intellektuelle Kapazität kommen. Immer daran denken 90 dB SPL erfordert nach ~ 10 Min das Aufsetzen des Schallschutzes.

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