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Parametrischen Equalizer einstellen/Wie am besten?

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ZĂŒckerchen
5 Beiträge
Betreff: Parametrischen Equalizer einstellen/Wie am besten? (2477 )16.01.2006, 20:36:00
Guten Abend zusammen.

Um die Klangvielfalt im Auto einmal auszuloten, habe ich mir einen gebrauchten parametrischen Equalizer zugelegt.
Einen Alpine 3401/ 2 Kanal-Stereo-7 BĂ€nder oder 4 Kanal Stereo Front /Heck-3 und 4 BĂ€nder.
Meine Frage ist nun, wie stelle ich das Ding jetzt am besten ein?
Wo fange ich an?

Ein PC F-Gang Messsystem ist vorhanden, Praxis (Liberty Instruments).
"Der Bausatz aus AutoHifi 6/2002"

Die "Anlage" wird aus folgenden Teilen erstellt:
Frontsystem : BreitbÀnder Tang Band TB W2-800SF in der A-SÀule (ab ca. 400 HZ)
16er MB Quard in den TĂŒren (ab ca. 80 bis 400 HZ)
an einer 4 Kanal Enstufe mit aktiver Weiche /also vollaktiv.
Hecksystem: 30er Woofer in der Reserveradmulde oder Kofferraumseitenteil.
In einem 28 Liter geschlossenem GFK GehÀuse, an einer Mono
Endstufe. (Subsonic bei ca. 30 HZ bis ca.80 HZ Tiefpass)

WÀre nett wenn jemand der Mess-Profis hier, mir mal erklÀren könnte wie ich da am besten zu einem gutem Ergebniss komme.

Gruß ZĂŒckerchen
pico
10 Beiträge

Betreff: Ein paar Tipps (1987 )20.01.2006, 08:29:23
Hi ZĂŒckerchen,

das Konzept klingt auf dem Papier gut und steht so Àhnlich schon seit einigen jahren auf meiner privaten Homepage unter Car-HiFi.



Ob die EinbauplÀtze prinzipiell geeignet sind kann man mit der Methode checken, die im Subwoofer-Artikel beschrieben ist.

Besonders beim TĂŒreinbauort habe ich so meine Bedenken, wenn es denn der "ĂŒbliche" Einbauort vorne unten ist. Die durch den Einbauort vorgegebenen Frequenzgangverbiegungen nachtrĂ€glich mit EQ rauszubĂŒgeln halte ich fĂŒr suboptimal.

Der Zielfrequenzgang im Auto ist ĂŒbrigens keine Gerade sondern z.B. die im obigen Artikel angegebene Treppenfunktion.

Zur "Verbesserung" der Messergebnisse im Auto wĂŒrde ich keine Punkt-zu-Punkt-Messung machen sondern an der Hörpositionen rĂ€umlich mitteln, also wĂ€hrend der Messung mit dem Mikro im Kopfbereich "rumwedeln". Wenn man noch den Einfluss des Fahrer berĂŒcksichtigen will bedeutet das, dass man z.B. wĂ€hrend der Messung vom rechten zum linken Ohr wandert, und zwar ein mal "vorne rum" und dann noch "oben rum". Das macht zumindest unterhalb von 1 kHz Sinn, dabei wird aber der Höchsttonbereich etwas unterbelichtet gemessen. Ich wĂŒrde auch nicht zu schmalbandig messen, 1/6 bis 1/3 Oktave reicht.

Den parametrischen EQ sollte man so sparsam wie möglich einsetzen. Dabei VerstĂ€rkungen > 6 dB vermeiden, also schmalbandige Löchern Löchern sein lassen. Mit geschickter Anbringung, der aktiven Weiche und dem Frontend (Bass-/Höhen-Regler, Loudness am besten aus!!!!) sollten bereits 90% erreicht werden. Der EQ ist dann nur fĂŒr den Rest zustĂ€ndig.

War das in etwas das was Du Dir erhofft hattest?

Gruß Pico

Carhifi

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