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Der wirklich gute Thomann Subwoofer

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plĂŒschisator
243 Beiträge
Betreff: Der wirklich gute Thomann Subwoofer (286 )21.08.2017, 01:43:55
Hat jemand Erfahrungen mit dem "15LB075 UW4 D 170518" von Thomann?
Der soll richtig gut sein, er wurde mir im DHF empfohlen. Das Ding ist gut verarbeitet, und ein ein echter Preiskracher.
LS ist hier, der Kasten bereits gebaut- es geht bald ans einspielen.

Ich bin gespannt. Zitat Olli:

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Davon ausgehend, dass das AM120 einen Bassboost von 4dB bei 30Hz hat, steck' den in 230 Liter. Zwei 10cm Rohre, 23cm lang, stimmen die Kiste auf 26Hz ab. Das wÀre dann eine f3 von 27Hz. Belasten kannst Du den dann innerhalb des Xmax mit 50Watt ab 23Hz. Damit erzeugst Du ab 27Hz >110dB Schalldruck mit einem 15er. In dem Bereich macht der 15B dann die bekannten "KLACK" GerÀusche, wÀhrend der Thomann noch Reserve hat.
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Also, das klingt doch verheissungsvoll. Statt meines alten Subs mit dem EV 15b hÀtte ich dann ein aktuelles Chassis zum echten Sparkurs in einem leistungfÀhigen subwoofer.
Klar, die 230 Liter sind schon etwas prominent. Aber wenn der Klang ĂŒberzeugt, werde ich nicht der einzige bleiben, der das Chassis einsetzt. Ich muss mal den Kilopreis des Thomanns ausrechnen...


Kaspie
643 Beiträge

Betreff: Re: Der wirklich gute Thomann Subwoofer (233 )21.08.2017, 08:57:23
Hi PlĂŒschi,
ich gebe Dir jetzt mal eine Forums-Standardantwort:
Ich kenne das Chassis zwar nicht, aber....

Eltipo (Markus) und ich haben den Volksmonitor mit den 30 er ThomĂ€nner aufgebaut. Das war eine knappe Geschichte wegen der rel. hohen Übernahmefrequenz. Als Sub wĂŒrde ich diesen sofort empfehlen. Die Optik und Verarbeitung sind gut.
Den Thread im DHF verfolge ich mit Spannung. Wenn der 38er genau so gut ist wie der 30 er, hast Du gewonnen. Olli hat auch ein GespĂŒr fĂŒr solche Lautsprecher

LG
Kay
plĂŒschisator
243 Beiträge
Betreff: Universell: Der wirklich gute Thomann Subwoofer (204 )21.08.2017, 09:50:33
Ja, das Ding scheint Potential zu haben.
Ich betreibe ja seit Jahren mehrere AXX1515 subs fĂŒrs Heimkino. Wegen der doch recht hohen schwingenden Masse kann man die nicht hoch trennen, ich sage jetzt mal so, bei 80 oder 90 Hz wird es dann eng.
Der Thomann- sub jedoch sollte auch mit höheren Trennungen klarkommen. Und geht auch fĂŒrs Heimkino tief genug runter. Und fĂŒrs Musikhören sollte das Teil sowieso gut geignet sein.
Insofern: interessant. Wer die 230 Liter stellen mag, hat dann eine Lösung, die mit so ziemlich allem harmoniert.
Der zweite Thomannsub ist schon auf Kiel gelegt. Der soll mit Dynacords 12"/1"ern laufen. Da wird dann hoch getrennt. Die Dynacords sollte man sowieso mit DSP entzerren und anpassen. Kappt man die dann nebenbei um die 100 Hz rum, werden sie auch sehr belastbar. Und der Thomann kommt dabei mit.
plĂŒschisator
243 Beiträge
Betreff: Thomann Subwoofer kommt an den Start (187 )26.08.2017, 14:30:35
Mittlerweile lÀuft das Ding. Leider mögen gerade Kamera und Compi nicht miteinander reden. Indes, das wird zu lösen sin, dann gibt es auch Bilder.
Bisherige Erkenntnisse: Erstens, das Ding geht ernsthaft tief. Und er ist wirklich nicht ortbar, da rappelt nichts. Jedenfalls bei dem sub- in meiner Werkstatt fÀngt alles mögliche an zu scheppern.

Zweitens sind die unversteiften StirnwĂ€nde aus 19mm MDF hoffnungslos ĂŒberfordert. Das kann und wird so nicht bleiben. Der eigentliche Korpus besteht ja aus 38mm Arbeitsplatte, also Spanplatte. Ist aber leider nicht ideal, unversteift schwingen auch diese FlĂ€chen ganz schön. Zumindestens nach meinem Geschmack. Ein sandwich aus 2 Platten mit je 19mm wĂ€re wohl besser. Dann wĂ€re auch der versenkte Einbau des Korbes ohne FrĂ€serei möglich.

Der Einbau von vorn ist sowieso eine knappe Geschichte. Thomann spricht von einem "Cut out diameter" von 383,8mm. Das gilt aber fĂŒr den Einbau von hinten.
Ich nahm 390mm fĂŒr den Ă€usseren und 360mm fĂŒr den inneren Durchmesser-passt!

Kreativer-Freak
374 Beiträge

Betreff: Re: Thomann Subwoofer kommt an den Start (232 )26.08.2017, 15:32:28
Hallo @PlĂŒschisator,

dann meinen herzlichen GlĂŒckwunsch !

Genau wegen dem Scheppern & Klappern und den Problemen mit der Verstrebung
und Versteifung, sowie dem Anregen der Raummoden, bin ich inzwischen "Ripol-Fan".
Bei den Dingern ist zwar, phyikalisch bedingt, bei ca. 28 Hz im Basskeller schluß, aber dafĂŒr hat man keine der von Dir angedeuteten Probleme.

Viel Spass beim Optimieren !

Liebe GrĂŒsse
K.F. / Olaf
plĂŒschisator
243 Beiträge
Betreff: Das Kind hat einen Namen: 50-15 T-sub! (196 )01.09.2017, 10:15:54
Und zwar "50" fĂŒr die 50 Euro beim Chassis, "15" fĂŒr das Zollmaß, und "T" fĂŒr Thomann. So.
Hier mal ein Bild mit der berĂŒhmten CD zum GrĂ¶ĂŸenvergleich.
Und eine Innenansicht. Schön viel Platz fĂŒr Resonatorröhren. Wenn die mal installiert sind gibt es natĂŒrlich auch Messungen.

Die EigengerÀusche des Chassis haben sich durch das Einspielen noch verringert. Die waren aber schon zu Anfang weniger, als bei dem EV15b.
Ich hÀtte nie gedacht, das ein solches Billigchassis mal meinen treuen EV ersetzen könnte.

Zum Ripol und Konsorten: Ein Raum lĂ€sst sich nur bis zu einem gewissen Grad "laden". Bei dem ganzen Zeugs, das in meiner Werkstatt so steht, hĂ€ngt und liegt, rappelt es halt irgendwann. Zum GlĂŒck treten die lautesten GerĂ€usche draussen auf. Ist das Trapezblech, mit dem das Dach eingedeckt ist...

plĂŒschisator
243 Beiträge
Betreff: CD- Bild vom "50-15 T-sub" (195 )01.09.2017, 10:18:52
Na, das man das Ding nicht wirklich verstecken kann, bleibt ja innerhalb des Erwartungshorizontes...
230 Liter netto, hohe WandstÀrke- so what.
Auch das Gewicht nimmt bereits stattliche GrĂ¶ĂŸenordnungen an.

Kreativer-Freak
374 Beiträge

Betreff: Re: CD- Bild vom (213 )01.09.2017, 19:51:19
Schönes Ding !

Also jetzt in WandstÀrke 19 plus 19 mm Spanplatte ?

Dann 230 Liter - amtliches Teil !!!
Sieht man ja schon daran wie klein der 15" wirkt in dem GehÀuse......

Liebe GrĂŒsse
K.. / Olaf
plĂŒschisator
243 Beiträge
Betreff: WandstĂ€rken (173 )02.09.2017, 08:17:08
Der Korpus hat 38mm. Arbeitsplatte halt. Lediglich die beiden Stirndeckel bestehen aus 19mm MDF.
Der verleimte Stirndeckel hat zwei demontierbare Spanten bekommen, wÀhrend die andere, schraubbare Seitenwand nackig vor sich hin schwingen darf.

Handauflegetest:
Der Unterschied zwischen den beiden MDF Platten ist ziemlich deutlich.

Sobald Anzahl und Position der RRs feststehen, wird dann alles verleimt und mit Spanten versehen- auch die Arbeitsplatte.

WandstÀrke ist gut, Spanten sind besser. Am Besten: BEIDES!
Kreativer-Freak
374 Beiträge

Betreff: Re: WandstĂ€rken (200 )02.09.2017, 09:01:34
Naja.....

Das KĂŒchenarbeitsplatten nicht unbedingt das allerbeste sind habe ich damals
beim "Masseklops" auch schon festgestellt. Dabei war der kreuz und quer mit gelöcherten MPX Platten verstrebt und versteift......
Du erinnerst Dich vielleicht ?
Allerdings hatte der 380 L netto.

Der Bass des 15" war allerdings (wie bei Dir) ĂŒber jeden Zweifel erhaben.

Inzwischen bekommt bei mir alles ĂŒber 35 L ein Innenskelett.

Liebe GrĂŒsse und viel Spass beim Optimieren.
K.F. / Olaf

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