Selbstbau

Refit

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High5
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Betreff: Refit (259 )25.10.2017, 19:45:12
ich glaube, mit den aktuellen Chassis wird mein vor 22 Jahren gebautes Sub/Sat System endlich so funktionieren, wie ich es mir damals wĂŒnschte. Wirkungsgrad und Trennfrequenzen passten damals nicht. Das selbstgebaute BĂ€ndchen war zu leise, die Fostex Fe83 gingen nicht tief genug. Die Tangband Flachmembran ersetzt das BĂ€ndchen, die 4 tymphany Metallscheiben MikrobĂ€sse die 4 x Fe83. Diese BĂ€sse hatte ich schon in meinen Buchlautsprechern, dort nur 2 pro Box, verwendet. Hier geben ihnen der Beton den nötigen RĂŒckhalt. Die BĂŒcher tanzen bei etwas lauter Musik, weil die Metallscheiben einen viel stĂ€rkeren RĂŒckschlag als grössere, konventionelle Membranen verursachen (?). 50 Hz mit dem Volumen einer grossen Kaffeetasse im RĂŒcken. Und gut bis 500- 600 Hz. Aber heute wird nicht mehr gelötet.


High5
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Betreff: Re: Refit (212 )26.10.2017, 16:02:39
once again.
Wenn glĂŒcklich sein das eintreffen von Erwartung sei, dann bin ich es heute sehr.
Denn:






einzig die originalen schwarzen Schrauben fĂŒr den Mittelhochtöner fehlen, da zu kurz fĂŒr den tangband.
Trennung bei 350 Hz. 10 Minuten am ashly gedreht und fertig. Klang: perfect.
Thomas san.

High5
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Betreff: VanBetOnT NearfieldmOnitOr (209 )27.10.2017, 11:38:52
kleines Schwergewicht. 33 Kg!
Vintage Fans: solche Chassis gab es frĂŒher einfach nicht. Gigantischer Tiefbass aus insgesamt etwa 3 Liter. Hochtöner ab 350 Herz.
Mein Terrabite lĂ€uft nonstop. Einzig gestört durch das sporadische Anspringen des SolarlĂŒfters, wenn sich die dunkle Wolkendecke einmal fĂŒr 3 Minuten aufreisst.

High5
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Betreff: die RĂŒckseite (183 )30.10.2017, 22:01:35
gab es schon vor 22 Jahren: modische Burkinis

High5
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Betreff: akustisch tot (221 )05.11.2017, 15:51:37
die highendigen-wollenden Stunden mit von diesen Betonquadern reproduzierter Musik noch in den geistigen Ohren will und muss ich sagen:
Die Intarsien schnitzenden Reso GehĂ€use Bastler sind mit Ihrer "Idee" so was auf dem Holzweg. Es geht keiner vorbei an einem inerten GehĂ€use, wenn es um bestmögliche Wiedergabe geht. Eindeutig. Teef audiosystems switzerland hat ja auch einige Flatterkisten im Programm, aber. FĂŒr die youtube Stereokeule sind die Resosabas so gut geeignet, weil dieses KlĂ€nge ein ganz anderes Ziel verfolgen, als wie die genaueste Wiedergabe von Tonsignalen. DafĂŒr haben diese aber bei der Langzeitklangproduktion die besseren Karten. Ansonsten, möglichst akustisch tot, das GehĂ€use. Beton eben, zB.
Thomas
Kreativer-Freak
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Betreff: Re: akustisch tot (197 )06.11.2017, 22:27:14
Akustisch tot gibt es nicht !
High5
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Betreff: nein? (196 )07.11.2017, 09:29:59
..aber den Ausdruck.....

hier ein Vortrag eines sonstwie toten Sprechers:
http://slideplayer.org/slide/1310252/
jhohm
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Betreff: Re: akustisch tot (178 )07.11.2017, 14:57:54
Wenn die WĂ€nde a) massig genug sind,
und b) entsprechend als Sandwich aufgebaut sind,
gibt es natĂŒrlich akustisch tote WĂ€nde!
plĂŒschisator
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Betreff: Good and bad vibes (167 )08.11.2017, 09:38:01
Leute, irgend etwas vibriert immer.
Zu diesem Thema habe ich zwei angedachte Projekte:

1. Ich möchte mal so einen Mini-Zweiweger von B.T. in der entvibrierten Version höre also mit Bleischrotmatten, sandwich, usw. Und dagegen dieselbe Box aus schlichtem 18mm Spanplatte.

Zwar werde ich so etwas nicht bauen, aber vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit, wenn jemand so ein Ding auf Kiel legt.

2. Meine neuerdings entstandene Schallwand mit Saba 8cm HT und Ovali besteht aus schnöden Holzresten. Das baue ich nochmal auf, aus Fichtensperrholz.

Was mir nĂ€mlich bei der Schallwand auffiel: Sie vibriert ganz ordentlich. Trotz der offenen Bauweise, trotz der ultraleichten Membranen, trotz der Versteifungen, trotz der Entkopplung der Chassis ĂŒber Filz...
Faszinierend!

Und die Schallwand geht so dermaßen gut- großartig. Da stecke ich gerne noch mal etwas Arbeit rein. NatĂŒrlich klang sie unten rum etwas anĂ€misch. Aber ein 18" Aktivsub in, na, sagen wir, so etwas Ă€hnlichen wie OB, hat diesen Malus auch vollumfĂ€nglich in den Griff bekommen.
High5
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Betreff: Re: Good and bad vibes (184 )08.11.2017, 10:04:09
Nebst den 33`000 g Betonquadern hat teef audiosystems switzerland ein Matrix GehÀuse im Portfolio (http://www.audiotreff.de/foren/msg.php?f=audiotreff_selbstbau&idx=51824& ), was in Holz so etwas wie an die Grenzen des möglichen geht.
Ich habe jetzt weiss Gott genug Vergleichsobjekte, um bestimmt sagen zu können, dass ein inertes GehÀuse dem Klang förderlich ist.
Wie du sagst, sogar am BetongehĂ€use spĂŒre ich mit der Hand, dass der Lautsprecher spielt. Diese Vibrationen produzieren aber bei weitem keine StörgerĂ€usche mehr.
Mit einem lauten Sinus sweap kann ich sÀmtliche GegenstÀnde im Saal beliebig in Schwingung versetzen. Das geht mit einer Schallwand genau so wie mit einer Betonbox. Wir reden hier aber von einer unbeteiligten SchallQUELLEN Behausung.

ecco.

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