Selbstbau

wie oder was und warum bzw wozu denn sowas ach geht doch auch nein geht ja garnich du depp

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Marvin
333 Beiträge
Betreff: wie oder was und warum bzw wozu denn sowas ach geht doch auch nein geht ja garnich du depp (217 )07.07.2020, 20:06:50
so - nun mal zum ärgsten feind der kistenklempnerkumpels : DER KOPFHÖRER

oh wie schrecklich da haben wir ja garnix mehr zum wasteln!

na ja ein bisschen bleibt schon noch ... zB man sollte erwägen den freqgang noch ein bisschen zu korrigieren

so nun mal frischauf diese seite hier geladen fĂĽrs beglotzen von dirty cooligen kurven

http://personalaudio.ru/raa/otchety/naushniki/

(hersteller auswählen zB sennheiser modelle hd515 bis hd650 plus hd800 , gut auch der MB Quart QP400 bzw nachfolger GMP400 ca 220eu)

wer kyrillisch sensibel ist kann ja erstmal hier starten :

http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-13783.html

btw - meiner hörerfahrung nach deckt sich die gehörte klangbalance gut mit den dort gemessenen kurven

komisch nur dass die russen das gemessene besser hinkriegen als der ĂĽberlegene westen!?

aber wir sind ja nur audioviel verschwörte theoretiker mit nem bollerkastenblues

mfg - audiovieles geheimwissen

ps - nachtrag : ich sehe gerade im holzohrenforum geht man sich mal wieder gegenseitig an die wastelgurgel und der MOD muss auch gleich wieder zwischengrätschen (betreutes posten im sülzialismus) , dabei wäre es doch interessant zu lesen wie JESSE zu seiner meinung kam ...

https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?20612-Sinnvoller-Einsatz-von-Matrixgeh%E4usen/page14
Joschi
185 Beiträge
Betreff: Miss Missie misst (Mist) (170 )08.07.2020, 19:22:42
Hallo Marvin,

alles schön und gut, so was lese ich manchmal auch. Da hab' ich nicht geschaut, womit sie gemessen haben. Am belastbarsten waren bei mir immer "Messungen" mit einem Bekannten Mikro durch ein Holzbrett (plan), rundherum etwas Dämmwatte ( dünn) zur Reflexionsminderung.
Alles andere mit irgendwie gearteten Kunstköpfen taugte nichts, weil Pinna- und Concha- Resonanzen zu korrigieren waren. Mitunter gibt es ja mittlerweile auch dort ( wie bei Boxen) " ungerade" Zielkurven.
Ein Kopfhörer, drei Messungen, drei unterschiedliche Schriebe.
Ich fand z.B. Den DT990 gar nicht brauchbar, zu spitz und sonst bumselig- so schlecht kommt er bei diesen Messungen nicht weg.
Ich mag meinen AKG 141 aus den 90ern, der ist immer noch gut, obwohl das Kunstleder schon lange weg ist, und den DT660 (auch ein ticken zu spitz) am liebsten. Der 770 ist mir zu "loudness".

Viele GrĂĽĂźe Joschi
Klumbo
86 Beiträge
Betreff: Re: Miss Missie misst (Mist) (146 )09.07.2020, 17:59:38
hmmm,
das Geile dadrĂĽber, man kann es vorausahnen...
egal was kommt:
"ja, ich hab hier ne A3" oder A4 oder A5 oder welchen Audi????
dann, ich hab hier ne Exel-Tabelle, da kann ich das berechnen.....
und....
ja, ich hab hier noch ein paar Projekte in der Pipeline......


wenn man heute im Bus so schaut....
das neueste ipone ist ein muss, Volume auf 100%
hinterste Bank.....
alles Andere interessiert nicht. Freuquenzgang? kann man das essen?

gruss klumbo...


Marvin
333 Beiträge
Betreff: teuflische Zeiten ... (160 )09.07.2020, 19:44:33
Hallo Leidensgenosse ,

werden wir alle verOhrscht?

Ich fürchte JA , die Konsumindustrie hat kein Interesse daran LÖSUNGEN anzubieten , wir sollen endlos bluten , Sysiphos fällt mir dazu ein , welch eine Tragödie ...

Hier noch ein Video zum Thema , es zeigt schön wie die FGänge der bekanntesten Sennheiser KH differieren : https://m.youtube.com/watch?v=wau4SWjFSlM

(Hinweis-der 6XX im video wird wohl der von Massdrop.com sein, special built for the US-market by Sennheiser, pre-order item only, ich hab den auch ...)

Ich höre meistens mit dem HD580precision , der soll quasi baugleich sein zum Nachfolger , der HD600 . Ist aber recht vorlaut bei ca 3-4kHz ...

Ist schon komisch dass es von keinem KH-Hersteller FGänge von deren KH gibt nicht wahr?

Wie entwickeln justieren abstimmen die denn ihre Modelle?

Dann gibt es ja noch die "Diffusfeldlautheitsentzerrung" , es gibt aber nirgends eine jener Kurven zu sehen , noch wie sie ermittelt wurde und welcher Kunstkopf dabei verwendet wurde , nur schwammiges wie Hallraum/Oktaeder/Kunstkopf etc ...

Man mĂĽsste also sich diese Hardware selber kaufen und messen , super ich habe ja grade sonst nix zu tun ..

Und dann fragt man sich warum dieses EQ nicht extern bzw hardwareseitig erfolgt , der feste Einbau ist ja wie gut getarnter Hardware-Kopierschutz , deswegen wohl , um sich vor Nachbauten zu schĂĽtzen , nicht zum Wohle des Kunden .

STAX zB erdreistet sich ihren KH einen FSchrieb beizulegen der je nach Modell in etwa linear ist , mal mit kleinem Buckel mal leicht ansteigend , dabei haben meine 3 Staxe allen eine fette Präsenzsenke!
(nur der Signature nicht den ich mal hatte , weiterverkauft weil die Snare auf Six Blade Knife von Dire Straits damit wie eine Peitsche klang , grauenhaft ...)

Ich werde es mal mit nem Equalizer versuchen .

Es ist latürnich kein Zufall das niemals in einer Testzeitschrift die Worte Kopfhörer und Equalizer zusammen auftauchen (dürfen) , eher macht sich der Teufel ne Flasche Taufwasser auf und grunzt dazu genüsslich

Btw - wie wird man eigentlich (Chef)Redakteur? Durch vorherige Kastrierung?

MfG - Der ketzerische Untergrund

Joschi
185 Beiträge
Betreff: Teufels Zeug (29 )05.08.2020, 13:40:55
Ja, ich versuche auch, mir die Notwendigkeit für Diffus- und Freifeldentzerrung anzueignen (manchmal). Der Unterschied liegt hauptsächlich im Hochtonbereich und ist z.B. bei einigen Schrieben von Mikrofonen angegeben. Auf dieser Seite der Aufnahme- und Wiedergabeseite macht das m.E. auch Sinn, um den Frequenzgang von Diffusschall bei Aufnahmesituationen einschätzen/beeinflussen zu können. Wenn es richtig "entzerrt" aufgenommen ist, sollte das imo über einen frequenzgeraden Kopfhörer wiedergegeben werden.
Was ist frequenzgerade? Zu Messungen von Kopfhörern hatte innerfidelity.org mal gute Erläuterungen und gute Tests, die aber irgendwie leider nach einer Änderung der Site nicht mehr zu finden sind- schade, das war wirklich etwas mit wichtigem Inhalt. Dort wurde auch mit "Ohren" gemessen (B&K), was ich immer noch merkwürdig finde, dort aber gut gemacht war. So bleibt z.B. https://diyaudioheaven.wordpress.com/headphones/measurements/ .Ich würde immer mit einem geraden Mikrofon in einem Brett messen (mithin so etwas wie ein Grenzflächenmikrofon) und einen möglichst geraden Frequenzgang erwarten, jegliche zwischengeschalteten Ohrsimulationen oder Kunstohren treffen wie beim Kunstkopf nie die Charakteristik des Käufers. Es macht m.M.n. keinen Sinn, mit einer Pinna-/Concha-Resonanz zu messen und diese hinterher wieder geradezubiegen oder über diese zu bewerten. Sowohl ein Kunstkopf als auch Ohrsimualtionen haben meist kleinere Gehörgänge und Ohrwascheln als ich und viele Bekannte- es mag für z.B. Japaner und 14-Jährige passen. Ich verstehe auch den Ansatz, dass ein Frequenzgang nicht gerade sein soll, sondern der HRTF aus 60° entsprechen soll. Leider ist diese (s.o.) nicht allgemeingültig und muss beim Kunden dann so gar nicht passen. Die In-Kopf-Lokalisation lässt sich so auch nicht beseitigen. Wahrscheinlich sind subjektiv wahrgenommene Effekte der "Vorprojektion" auch den Blauerschen Bändern geschuldet, die wiederum auch mit der HRTF zu tun haben und deswegen relativ sind.

Neben einem objektiv geraden Frequenzgang, den man nirgends findet oder selbst messen muss (je nach Philosophie), gibt es dann auch noch zu allem Überfluss Zielkurven, die auch immer mal mit dem Zeitgeist wechseln. Kay könnte hier sicher sagen, wie man dazu käme, eine frequenzgerade Box im Hörraum zu messen, um aus der Schalleistung am Hörplatz eine Zielkurve zu erhalten, die dem gewohnten Höreindruck entspricht und die der Kopfhörer dann (vielleicht) haben sollte, damit der Umstieg von Boxen auf Kopfhörer klangbalanceseitig nicht zu sehr danebenliegt. Wenn ich die Frequenzgänge meiner Lautsprecher im Wohnzimmer messe (für Kay: grob schätzend malen lasse) sind sie recht gerade und nicht so stark fallend wie z.B. beim NDH20. Das ist -glaube ich- auch der Sinn unserer Anlagen, dass sie gerade Frequenzgänge haben. Objektiv eben. Alles, was an Raum und Klangbalance relevant ist, muss der Tonmeister einfangen. Die Wiedergabekette muss transparent sein.

Die meisten Kopfhörer sind mir zu dick im (Tief-) Bass, vielleicht ist dies dem Zeitgeist oder geografischen Vorlieben geschuldet.

Was ist zu tun? Rätseln und/oder Forschen?

Keine Ahnung,
Joschi

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